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30 Jahre Shelties of Silver-Shadow
Sheltiezucht seit
1980 Mein Bestreben ist
es, standardgerechte gesunde Shelties Ich lege Wert
darauf, auch nach Abgabe meiner |
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Empfehlenswerte Fachliteratur für Sheltiefreunde oder welche die es werden wollen:
Eva-Maria Krämer & Martina Feldhoff - Collie und Sheltie
Sheltie News - Herausgeber Frau Martina Feldhoff
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Der Sheltie (Shetland Sheepdog) Herkunft Charakter/Wesen/Verhalten Farben
Zobelfarben - Reinfarben oder in
Schattierungen von hellem Gold bis zum satten Mahagoni, wobei die
Schattierung kräftig getönt sein soll. Wolfsfarbe und Grau sind
unerwünscht.
Tricolour
(dreifarbig - schwarz-braun-weiß)
Blue-merle - Klares silbriges Blau, mit
schwarzer Sprenkelung und Marmorierung. Satte lohfarbene Abzeichen
werden bevorzugt, ihr Fehlen wird nicht bestraft. Große schwarze
Flächen, schiefergrauer oder rostfarbener Anflug, sowohl im Deckhaar,
wie auch in der Unterwolle sind höchst unerwünscht.
schwarz-weiß
(ohne braune Abzeichen) (Quelle: Club für Britische Hütehunde)
Rassestandard des Shetland Sheepdog oder auch Sheltie
Allgemeine Erscheinung
Kleiner,
langhaariger Arbeitshund von großer Schönheit, frei von Plumpheit und
Grobheit. Umrisslinie symmetrisch, so dass kein Teil unproportioniert
erscheint. Das üppige Haarkleid, die üppige Mähne und Halskrause und
ein schön geformter Kopf mit einem lieblichen Ausdruck verbinden sich
zum idealen Erscheinungsbild.
Charakteristika
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Die
Geschichte der Silver-Shadow`s
In meiner
Kindheit hatten wir einen Spitzmischling. Leider starb er nachdem wir vom
Land in die Stadt zogen und er sich mit Staupe infiziert hatte. Es vergingen
einige Jahre ohne Hund. Mein Wunsch war immer von klein auf einen Collie zu
haben. Ich begann dafür zu sparen, um mir meinen Wunsch zu erfüllen. Zu
meinem 17. Geburtstag bekam ich dann von meinen Eltern einen Gutschein für
einen Colliewelpen. Sie hatten zwei Züchter ausfindig gemacht und von einem
durfte ich dann einen Welpen bekommen. Ich entschied mich für eine
tricolour Hündin, die ich auch einige Male mit mäßigem Erfolg ausstellte.
Sie hatte immer Probleme mit der Blase und starb mit acht Jahren an einem
chronischen Verschluss des Blasenschließmuskels. Es war so schlimm als
diese Colliehündin uns verließ, so dass ich mir vornahm immer zwei oder
drei Hunde gleichzeitig zu haben.
Auf der Suche
nach einer Nachfolgerin für Julischka telefonierte ich mit allen bekannten
Züchtern in Deutschland, die Blue-merles züchteten. Ich entschied mich
dann für eine vier Monate alte blm Hündin aus dem Zwinger vom Onkenhof.
Diese Hündin stellte ich erfolgreich aus. Sie gewann den Internationalen,
Luxemburgischen und VDH-Championtitel. Ein Jahr nach Nadja kam dann Buffy
(eine Old English Sheepdog Hündin aus dem Elbe-Urstromtal) dazu. Bei den
Besuchen der Ausstellungen mit der Collie- und der Bobtailhündin fielen mir
auch die Shelties ins Auge, so dass ich als dritten Hund dann meine erste
Sheltiehündin bekam. Es war Quendy-Blue vom Zankwald, aus der Verbindung
Kyleburn Quo Vadis x Greensands Go-Ahead, aus rein englischer Zucht. Quendy
stammte aus einer Wiederholungspaarung, die vorher jeweils immer schöne und
erfolgreiche Hunde brachte.
Einige Jahre später,
nachdem wir dann ein eigenes Haus hatten, dachte ich darüber nach doch
eventuell mit meinen erfolgreichen Hündinnen Welpen zu haben.
Meine Auswahl für
einen passenden Zwingernamen sollte mein Faible für Blue-merles zum
Ausdruck bringen, also entweder Blue oder Silver im Namen führen. Da ich zu
dieser Zeit eine Vorliebe für Oldtimer hatte, fiel mir der Name des Modells
„Silver-Shadow“ von Rolls Royce auf und dann entschied ich mich einfach
dafür - etwas Edles / Besonderes /Außergewöhnliches !!
Der erste Wurf
war ein OES-Wurf mit einem Welpen und der zweite war mein erster Sheltiewurf.
Als Partner für Quendy wählte ich den Rüden Ch. Felthorn Sentinel, der in
der Schweiz stand. Hieraus behielt ich einen am oberen Maß stehenden
wunderschönen Rüden Blueberry of Silver-Shadow. Er war besonders
erfolgreich und erzielte den Internationalen, Italienischen, Jugoslawischen
und den VDH-Champion-Titel.
Einige Versuche
mit der Colliehündin und der Bobtailhündin zu züchten, waren nicht
besonders erfolgreich. Quendy dagegen brachte ihre Würfe vollkommen
problemlos zur Welt und war immer eine vorzügliche Mutter. So blieb ich
dann bei der Zucht von Shelties, obwohl ich über fast dreißig Jahre
Collies besaß.
Für die
folgende Verpaarung von Quendy wählte ich einen holländischen Championrüden,
der Exford gezogen war. Daraus blieb Sweet Dream in Black of Silver-Shadow
bei uns, ebenfalls mit mehreren Titeln ausgezeichnet. Aus dem dritten Wurf
nach Ch. Willow Tarn Trident blieb dann die Hündin Ch. Blue Fabienne. Die
Wiederholungsverpaarung brachte eine weitere sehr schöne blue-merle Hündin,
Ch. Kerry-Blue of S.-Sh., die bei einem anderen Züchter zum Einsatz kam.
Züchterisch
brachte Sweety keine weitere Nachzucht, mit der ich diese Linie fortsetzen
konnte.
Fabienne bekam
eine sehr schöne Tochter aus der Verbindung mit Terry von Locarnese
(englische und schwedische Vorfahren) Oranja-Blue of Silver-Shadow, die
Rekordhalterin mit 15 CACIB`s (Anwartschaften auf den Internationalen
Championtitel) unter 15 verschiedenen Richtern in neun verschiedenen Ländern
wurde.
Als dann einige
Hündinnen vorhanden waren, suchte ich in England nach einem passenden Deckrüden,
der mir bei meiner Zucht weiterhelfen sollte. Von Chris Mayhew konnte ich
1986 den Rüden Sandwick Boomerang erwerben, der hier auf dem Kontinent zu
einem überaus erfolgreichen Rüden avancierte (bei Ausstellungen /
mehrfacher Champion und auch in der Zucht). Er war vier Jahre lang der Rüde
mit dem erfolgreichsten Nachwuchs in Deutschland und hat 20 Championkinder
in Deutschland, Italien, Luxemburg, Tschechien und Ungarn. Neben den
Showqualitäten, die er weitergab, vererbte er besonders sein liebes Wesen
und auch Arbeitsbereitschaft. Dies ist Dank der sportlichen Aktivitäten der
jeweiligen Besitzer zum Ausdruck gekommen. Züchter aus zehn verschiedenen Ländern
kamen mit ihren Hündinnen zu Sam.
Aus Fabienne
mit Ch. Sandwick Boomerang/Sam behielt ich dann die erfolgreiche Hündin Ch.
Black Toffifee of Silver-Shadow, die mit einem Wurf nach Ch. Bermarks Upside
Down/Schweden (Lythwood Skylight at Tegwel x Marklin Wild Gypsy at Tegwel)
das erfolgreiche Geschwisterpaar mehrfacher Champion Rondo und Weltsiegerin
Champion Rising Sun brachte. Sunny wurde in 1991 Weltsiegerin in
Porto/Portugal und gewann 2001 in England 1 CC und 3 RCC`s.
Von Sunny
behielt ich zwei Hündinnen aus der Verpaarung mit Shelridge Socrates –
Xanthi (sable) und Xarifa (tricolour), die beide Champions wurden.
In 1989
importierte ich, ebenfalls von Chris Mayhew, den blue-merle Rüden Sandwick
Silver Dollar, der auch Championnachkommen nach verschiedenen Hündinnen
hatte. Sein erfolgreichster Sohn Ch. Xantos Black of Silver-Shadow, ist
mehrfacher Champion und hat auch in England 1 CC, BoB und 2. in der Pastoral
Group auf der Midland Counties Championshipshow gewonnen.
1990 kam dann
der erste zobel-weisse Rüde Tegwel Wild One von Joan Stanley dazu, den ich
zwar erfolgreich ausstellen konnte – er erreichte u. a. die Titel
Deutscher Champion und VDH-Champion – aber leider konnte er nicht für die
Zucht verwendet werden, weil wir hier in Deutschland nur HD-A bzw. HD-B Rüden
einsetzen durften. Nichtsdestotrotz blieb Barney bei
Es folgte dann
ein golden sable Rüde Marklin Wild Tango (Ch. Marklin Espree x Marklin
Wanda), er wurde Internationaler und VDH-Champion, der einiges zur
Zuchtverbesserung in Deutschland beitrug.
In 1994 hatte
ich dann mit ihm und Black Toffifee meinen ersten sable Wurf. Aus diesem
Wurf behielt ich mir die überaus erfolgreiche shaded sable Hündin Ch.
Manyana. Von dieser Hündin blieb aus einem späteren Wurf nach Ch. Fantomas Black (Ch. Xantos-Black x Ch. Rising Sun), die
tricolour Hündin Ch. Oleandra of S.-Sh.. Aus ihrem
letzten Wurf nach Exbury Oberon behielt ich eine sable Hündin.
Weil Ch. Blue Wand`rin Star (Ch. Sandwick Boomerang x
Ch. Oranja-Blue of S.-Sh.) bei zwei Würfen nur jeweils
eine blue-merle Hündin brachte, hatte ich Bedenken, meine blue-merle Linie
zu verlieren und importierte dann in 1999 die Ch. Felthorn Loveday von Barbara Thornley. Sie
hatte nur vier Würfe, weil sie so große Abstände zwischen ihren Läufigkeiten
hatte. Leider hat sich diese Linie nicht fortgesetzt.
Die zwei
Einzelkinder von Scarlett – Ch. Quite a
blue Lady (V.: Ch. Abuela Happy As Larry) und Ch. Virginia Blue of
Silver-Shadow aus Ch. Black
Iven von der Nieste setzten dann doch die fast verloren geglaubte blue-merle
Linie erfolgreich fort. Mit Ch. Fata Morgana Blue of S.-Sh. / Momo, die eine
Tochter von Virginia und Ch. Rondo ist, habe ich eine 5. Generation
blue-merle Championhündinnen gezüchtet. Mit Quendy als Ausgangshündin
sind es sogar sechs Generationen. Momo`s zwei Kinder Unesco Blue und Cadisha
Blue sind die jüngsten erfolgreichen blue-merles aus dieser Linie (V.: Ch. Katiedale Ace of Spades).
Der berühmteste
Sheltie, den ich gezüchtet habe, ist Ch. Blue
Hopes and Dreams of S.-Shadow. Sie entstammt einer Verbindung aus
Unique of S.-Sh. (Ch.
Sandwick Silver Dollar x Be my joy of S.-Sh.) mit Ch. Harleqin
di Selvaspina, der ein Enkel von Ch. Sandwick Boomerang ist. Sie gewann das
CC und BoB auf der Crufts 2004. Innerhalb von drei Monaten erhielt sie 8
CC`s – alle mit BoB und erreichte dadurch den 2. Platz in der Pastoral
Group im selben Jahr.
Sie ist nach
wie vor der absolute Star bei uns und es erfreut mich immer noch und macht
mich riesig stolz, dass ich eine solche Hündin gezüchtet habe, die im
Mutterland der Rasse diese tollen Erfolge erzielen konnte.
Bis heute haben
vier Silver-Shadow`s eine stud book number in England.
Seit 1993 bin
ich Richter für die Britischen Hütehunde. Shelties habe ich bisher in Österreich,
Schweden, Dänemark, Niederlande, Russland, Slowenien, England und natürlich
in Deutschland gerichtet.
Innerhalb des
Clubs für Britische Hütehunde war ich acht Jahre lang Rassebetreuer für
die Shelties.
In Eigenregie
habe ich in den Jahren 1992, 1998 und 2005 drei Sheltie-Handbücher
herausgebracht.
Inzwischen habe
ich 33 Champions in allen drei Farben gezüchtet und wichtige Titel wie
Clubsieger, Bundessieger, Europasieger und Weltsieger mit einigen meiner
Shelties erringen können.
Nach der
Sheltie News Auswertung bin ich TOP-Züchter in Deutschland seit 1998.
Bei der Auswahl
eines Welpen lege ich besonderen Wert auf eine korrekte Gebäudekonstruktion, eine gute Halslänge, gute
Rutenhaltung, schönen Ausdruck und liebes Wesen. Auf den Ausstellungen kann
man den Silver-Shadow-Typ erkennen, was mich sehr stolz macht.
Im Hinblick auf
unsere Zuchtvorschriften versuche ich Rüden einzusetzen, die eine
einwandfreie Hüfte haben, CEA-frei und auch MDR1 getestet sind. Ich suche
nach Rüden, die einen eleganten Typ verkörpern und linienmäßig zu meinen
Hündinnen passen. Dabei hoffe ich auf das Quentchen Glück, das dazu gehört,
den richtigen Welpen auszusuchen, um mit ihm die Zucht später fortzusetzen.
Natürlich
freue ich mich auch sehr über die Shelties, die im Hundesport aktiv sind,
sowie über diejenigen, die als geliebte Familienmitglieder und Wegbegleiter
das Leben ihrer Zweibeiner bereichern.
Ursula Langer, Shelties “of Silver-Shadow”